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FAMILIENMEDIATION
Familienmediation und Familienmediatoren in:
Hamburg, Berlin, Köln, München
Familien- und Erbmediation
In der Familien- und Erbmediation ist die Mediation
fest etabliert.
In beiden Feldern geht es um Familie und Familie
ist immer etwas Besonderes. Zum einen steht sie unter dem Schutze
des Staates. Dies ist auch klassische Abwehrposition, der Staat
soll also in die Familie so spät als möglich und so
wenig wie möglich eingreifen. Das gilt auch für die
Konflikte. Zum anderen ist in einer Familie gerade im Konfliktfall
immer alles sehr kompliziert. Gefühle spielen in weit größerem
Maße in den Konflikt hinein als zum Beispiel bei Konflikten
von Geschäftsleuten.
Hoch emotionale Konflikte aber sind durch reine
Rechtsprechung nicht zu lösen. Zwar ergibt sich vielleicht
Rechtsruhe, emotionale Ruhe aber sicher nicht, da dem Unterlegenen
im Allgemeinen die Lösung „einfach vorgesetzt“
wurde, der andere „gewinnt“ oder sowieso bloß
gelogen hat usw. usw.. Mediation eignet sich hier besonders gut,
da sie in die Zukunft gerichtet ist und so die Möglichkeit
bietet die erlittenen Bitterkeiten im Moment der Lösungsfindung
zu Umgehen. Ist dann von Konfliktparteien oder mehreren eine Lösung
gefunden, so wird sich an diese im Allgemeinen auch gehalten,
weil man ja selbst an ihr beteiligt war. So weit die Theorie,
weil Zaubern kann die Mediation auch nicht. Aber es werden im
Vergleich zu Rechtssprechung gerade hier erstaunlich gute Ergebnisse
gefunden.
Wichtig ist, wenn man eine Ausbildung zum Familien-
und Erbrechtsmediator/in absolvieren will, dass diese sehr fundiert
sein sollte. Das emotionale Element kann so groß sein, dass
zunächst eher psychologische denn rechtliche Fähigkeiten
von Nöten sind. Kommt dann noch eine weitere Person hinzu,
nämlich Kinder, auf deren Rücken der Streit oft ausgetragen
wird, gilt dies in besonderem Maße.
Anwälte bei Familien- und Erbrechtsstreitigkeiten
Grundsätzlich sind Anwälte in diesen Mediationen sinnvoll.
Zum einen verschaffen sie dem Mandanten einen Verhandlungsvorsprung
indem sie die Chancen für den Ausgang des Rechtsstreits abschätzen
können und zum anderen können sie auch unmögliche
oder ungünstige Vergleiche, die Mandanten eventuell abschließen
wollen, verhindern.
Die beteiligten Anwälte sollten eine Ausbildung in Mediation
vorweisen können. Mediation gehört hier mittlerweile
zum Standardrepertoire und man macht keine besondere Figur vor
dem Mandanten, wenn man keinerlei Kenntnisse von Sinn und Ablauf
hat oder während der Mediation „schwimmt“, weil
man nie gelernt hat das klassische juristische Anspruchsdenken
zu modifizieren oder sich dessen, was die Rolle als Anwalt in
einer Mediation verlangt, nicht bewusst ist.
Dass gerade in diesen Rechtsgebieten eine Streitschlichtung
ohne Richter oder eben gerichtsnahe Mediation die weitaus sinnigere
Alternative ist und daher eine Mediationsausbildung schon zum
verantwortungsvollen Umgang mit seinem Mandanten gehört steht
auf einem anderen Blatt.

Dieser Artikel wurde und von Bernhard Tille zugesandt.
Da familiäre Konflikte meist mit einer hohen
emotionalen Belastung einhergehen, kann es zusätzlich zur
Mediation erforderlich werden, daß einzelne Familienmitglieder
zusätzlich auch eine psychotherapeutische Unterstützung
in Anspruch nehmen, um sich überhaupt einem gemeinsamen Klärungsprozess
gegenüber konstruktiv öffnen zu können.
Durch aktuelle Belastungen werden häufig
alte ungelöste psychische Themen und Traumen reaktiviert
und vermischen sich mit den aktuellen Problemstellungen. Das führt
in der Regel zu starken Einschränkungen, in der Mediation
zufriedenstellende Lösungen zu erreichen. Diese subjektiven
Themen sollten außerhalb des Mediationsgeschehens in einer
Psychotherapie
aufgearbeitet werden.
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UND ERBMEDIATOREN, sowie ERBRECHTSMEDIATOREN
Hilfe bei Trennung
und Scheidung vor allem nichtrechtlicher Art bieten auch Internetforen
zum Thema. Oft genügt ja schon das Erfahren, dass es andere
gibt, denen es genauso geht.
Folgender Text wurde uns
von http://www.die-trennungsseite.de
zur Verfügung gestellt.
Das Weltbild gerät
komplett aus den Fugen und von jetzt auf gleich ist nichts mehr
wie es einmal war. Für viele ist eine Trennung vom Partner
eine sehr schmerzhafte Erfahrung, oft stehen die Verlassenen handlungsunfähig,
geschockt und wie gelähmt ihrem jetzigen Schicksal gegenüber.
Das Leben beginnt in eine andere Richtung zu laufen, es werden
Weinkrämpfe, Schlafstörungen, Depressionen und ähnliches
folgen. Unfähig am normalen Leben teilzunehmen lebt man in
den Tag, die Gedanken kreisen umher und finden kein Ende.Einige
greifen dann vermehrt zu Alkohol oder Antidepressiva, nicht selten
verdoppelt sich der Nikotinhaushalt.
Weggehen, verlassen, ausbrechen
und verlassen werden - jeden Tag vollziehen sich Trennungen von
Menschen die sich für lange oder kurze Zeit die Nächsten
waren.
Mit der Tatsache der Trennung konfrontiert, reagieren wir zunächst
fassungslos. Wir verlieren die Fassung, wir bereifen nichts. Was
da passiert, übersteigt unsere Vorstellungskraft. Es gelingt
uns in diesem Moment nicht einmal, uns diese Situation vorzustellen,
erst recht nicht, ihre Auswirkungen auf die Zukunft abzusehen.
Der endgültige Abbruch einer Zweierbeziehung gehört
zu den einschneidendsten Lebenserfahrungen. Eine Welt bricht zusammen;
die Welt der Geborgenheit, der Sicherheit, des Vertrauens, der
Nähe, der Liebe.
Von Trennung wird in jeder Beziehung gelegentlich gesprochen,
mal scherzhaft, mal im Ernst. Aber erst ihr Vollzug konfrontiert
uns mit der Realität.
Trennungen werden ganz selten von heute auf morgen vollzogen.
Es ist meist ein längerer Prozess mit vielen Höhen und
Tiefen, neuen Versuchen, Versöhnungen, Vorsätzen und
Diskussionen.
Immer aber gibt es einen bestimmten Zeitpunkt, von dem ab aus
Worten Taten werden.
Oft fehlen dann Gesprächspartner die uns verstehen. Genau
als solche sind wir alle hier! Viele von uns haben ihre Trennung
schon länger hinter sich, andere wiederum stecken noch mittendrin.
Wir sind hier um uns in dieser schwierigen Zeit gegenseitig zu
helfen, Gedanken auszutauschen und einfach mal mit jemandem in
unserem Chat oder in unserem Trennungsforum darüber zu reden.
Es gibt auch hier keine Lösung, kein Rezept, kein Entkommen
aus dieser Situation, nur ein Durchstehen und dabei möchten
wir euch helfen so gut wir können.
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